Häufig gestellte Fragen zur elektronischen Signatur.

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Hinweis: Diese Seite enthält Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Signaturen in Ihrem Unternehmen, ist jedoch keine verbindliche Rechtsberatung. Zudem kann sich die Gesetzgebung ändern. Der vorliegende Leitfaden ersetzt nicht die Beratung durch einen Juristen.

Fragen zur digitalen Signatur

Was ist eine digitale Signatur?

Mit einer digitalen Unterschrift können Sie ein Dokument (z.B. einen Kreditvertrag) im Internet und ohne Papier unterschreiben. Das beschleunigt Prozesse und spart Kosten. Den rechtlichen Rahmen dafür bildet die EU-weit geltende eIDAS-Verordnung. Sie definiert die Rechtswirkung von elektronisch signierten Dokumenten und deren Beweiskraft vor Gericht. Mit d.velop sign können Sie einfach, fortgeschritten und qualifiziert unterschreiben. Die qualifizierte elektronische Signatur hat das höchste Level. Sie hat die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift und ersetzt damit die Schriftform auf Papier. 

Was ist der Unterschied zwischen einer elektronischen Signatur und einer digitalen Signatur?

Die elektronische Signatur ist ein rechtlicher bzw. ein juristischer Begriff. Darunter versteht man mit elektronischen Informationen verknüpfte Daten, die den Unterzeichner identifizieren. Zweckmäßig gleicht sie der eigenhändigen Unterschrift auf Papier. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der elektronischen Signatur wurden unter der eIDAS-Verordnung zusammengefasst.

Bei einer elektronischen Signatur kann jedoch nicht immer überprüft werden, ob die Person tatsächlich das Dokument unterschrieben hat oder ob die Unterschrift eventuell gefälscht worden ist. Auch könnten Dokumente manipuliert oder verändert worden sein, ohne dass dies nachvollziehbar ist.

Digitale Signaturen bieten hierauf bezogen zusätzliche Sicherheit, denn sie beinhaltet im Gegensatz zur elektronischen Signatur einen verschlüsselten Hashwert. Außerdem kann die unterzeichnende Person zweifelsfrei authentifiziert werden, wodurch sie gleichbedeutend einer notariell beglaubigten eigenhändigen Unterschrift sind.

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Darf man Verträge digital signieren?

Eine händische Unterschrift ist nach dem eIDAS Artikel 25 eine qualifizierte Signatur und kann dank der neuen Gesetzgebung jetzt durch Fernsignaturdienste erfolgen. Verträge werden in den meisten Fällen von mindestens zwei oder mehreren Vertragspartnern unterzeichnet. Deshalb benötigt jeder Vertragspartner ein Signaturzertifikat, welches von den unterschiedlichsten Signaturerstellungseinheiten zur Verfügung gestellt werden kann.

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Welche Arten der digitalen Signatur gibt es?

Es werden grundsätzlich drei unterschiedliche Signaturarten unterschieden: einfach, fortgeschritten und qualifiziert. Die eIDAS Verordnung definiert die fortgeschrittene und qualifizierte Signatur. Alle weiteren Signaturen bezeichnet man als sogenannte „einfache“ eSignatur. Die einfache und fortgeschrittene Signatur unterliegen einer sogenannten freien richterlichen Beweiswürdigung. Nur die qualifizierte Signatur entspricht der Schriftform nach BGB 126a und ist äquivalent einer handschriftlichen Signatur.


  • Die einfache elektronische Signatur stellt keinen sicherheitsrelevanten Mehrwert für Unternehmen dar und unterliegt der freien richterlichen Beweiswürdigung (§ 286 ZPO).
  • Die fortgeschrittene elektronische Signatur unterliegt ebenfalls der freien richterlichen Beweiswürdigung (§ 286 ZPO) und stellt die Integrität des Dokumentes durch ein Zertifikat sicher.
  • Nur die qualifizierte elektronische Signatur (QeS) ersetzt die gesetzliche Schriftform (126, 126a BGB) und ist daher mit der handschriftlichen Unterschrift gleichzusetzen.


Der Einsatz von d.velop sign ermöglicht die Nutzung aller Signaturlevel der eIDAS-Verordnung – von der einfachen über die fortgeschrittene bis hin zur qualifizierten elektronischen Fernsignatur. Letztere erfüllt das Schriftformerfordernis und ist in der Rechtswirkung der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt.

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Was ist der Unterschied zwischen der einfachen elektronischen Signatur durch die Bundesdruckerei und die der Swisscom?

Bei der Signatur mit der Bundesdruckerei (sign-me) handelt es sich um eine Personensignatur. Das bedeutet, Sie müssen Ihre persönliche Identität nachweisen. Bei der einfachen Signatur mit der Swisscom müssen Sie sich nicht persönlich identifizieren, da es sich hierbei um die Bescheinigung durch eine juristische Person, und somit um ein Siegel handelt. Beide einfachen Signaturen schützen das signierte Dokument vor Veränderungen und stellen die Unversehrtheit der Daten sicher. Der Unterschied in der Anwendung: Die einfache Signatur mit der Swisscom ist ohne weitere Aufwände direkt aus d.velop sign heraus für interne und externe Anwender möglich.

Wozu benötige ich eine XML Signatur?

U.a. in Polen gilt, dass Jahresabschlüsse digital erstellt und in dieser Form beim Registergericht eingereicht werden müssen. Die Jahresabschlüsse sind als XML-Datei vorzulegen und müssen in diesem Format digital signiert werden, alle anderen Formen sind unzulässig. Das Signaturformat ist dabei XAdES. 

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Die Gültigkeit der eSignatur: Warum wird die Signatur in einigen PDF-Viewern als ungültig angezeigt? 

Die Validierung der Signatur innerhalb von PDF-Anzeigeapplikationen ist abhängig von dem Vorgehen der entsprechenden Anwendung. Hier geht kein Reader wie der Zweite vor und es wird sich selten an entsprechende Standards, wie die notwendige Prüfung gegen die europäische Vertrauensliste (EUTL) gehalten. Bei manchen Readern mit internen Truststore lässt sich sonst auch das Zertifikat aus der EUTL hinterlegen um somit auch eine Prüfung nach EUTL zu ermöglichen. Der Acrobat Reader prüft beispielsweise bei qualifizierten Signaturen gegen die EUTL und zeigt dies auch direkt bei den getätigten Signaturen an. Grundsätzlich ist die Gültigkeit der QES unberührt von der unvollständigen Prüfung in diversen Readern. Wenn eine Signatur nachweislich geprüft werden soll, empfehlen wir hierfür die Verwendung von Signaturprüfsoftware. Hier gibt es im deutschen Markt diverse Anbieter auch teilweise mit kostenfreien Lösungen. Diese Software prüft entsprechend der Vorgaben zur Validierung und erstellt zum Abschluss noch einen Prüfbericht, welcher den Vorgang protokolliert.

Was ist eine LTV Signatur? 

Die Voraussetzung für den Nachweis einer gültigen Validierung ist, dass bestimmte Normen eingehalten werden. Um diese Normierung kümmert sich ETSI (European Telekommunications Standards Institute). ETSI hat für die Signaturformate verschiedener Dokumentenarten die Standards PAdES2, CAdES3 und XAdES4 entwickelt. Diese Profile tragen dem Umstand Rechnung, dass digital signierte Dokumente oft viele Jahre archiviert werden und es zu jedem Zeitpunkt in der Zukunft möglich sein muss, die Signatur des Dokuments zu prüfen. Dieses Konzept nennt man Long-Term Validation (LTV).

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Wie ist das Format der eSignatur?

Nach den Standards der ETSI-Normen werden PAdES- und XAdES-Signaturen erstellt. In den Normen wird festgelegt, wie die jeweilige technische Spezifikation der Signatur ist:

  • PAdES-Signatur: PDF, PDF/A 1-3, intern signiert d.h. eine PAdES-Signatur ist immer mit einem PDF/A-Dokument verbunden und die Signatur ist direkt im Dokument.
  • XAdES-Signatur: XML, intern signiert d.h. eine XAdES-Signatur ist immer mit einem XML-Dokument verbunden und die Signatur ist direkt im Dokument.

Wozu sind - statt Signatur - Siegel gut? Und wann darf ich was rechtlich anwenden?

Elektronische Signatur:

Elektronische Signaturen sind zur Abgabe digital dokumentierter Willenserklärungen einzelner Personen geeignet. So gilt laut „eIDASArt. 25 (2):Eine qualifizierte elektronische Signatur hat die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift“ Bei elektronischen Signaturen handelt es sich somit immer um eine persönliche Unterschrift / Zertifikat, bezogen auf die Person.

Elektronische Siegel:

Elektronische Siegel werden relevant, wenn juristische Personen, wie Unternehmen oder Behörden, selbst, ohne den Einsatz Ihrer Vertreter, Dokumente digital unterzeichnen wollen. Dies ergibt sich aus Art. 3 Nr. 24 eIDAS-VO, wonach der Siegelersteller „eine juristische Person [ist], die ein elektronisches Siegel erstellt." Es handelt sich hierbei trotzdem um eine einfache Signatur. Diese lässt sich aber nicht eindeutig auf eine Person zurück verfolgen.

Lesen Sie hier mehr zum Einsatz und zur Gültigkeit von elektronischen Siegeln

Fragen zur eIDAS und weitere rechtliche Fragen

Was genau ist die eIDAS-Verordnung?

Die eIDAS-Verordnung (eIDAS steht für "Electronic Identification, Authentication And Trust Services") ist eine Verordnung über die elektronische Identifizierung und über Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. eIDAS stellt eine echte rechtliche Neuerung dar, deren erklärter Zweck darin besteht, die Entwicklung digitaler Anwendungen in Europa zu fördern. Das Herzstück dieses Artikelgesetzes, das Vertrauensdienstegesetz (VDG), enthält alle notwendigen Vorschriften für den Einsatz digitaler Signaturen. Die neue EU-Verordnung ermöglicht ein neues, vereinfachtes Verfahren elektronischer Signaturen. Dabei sind die Komponenten zur Signaturerstellung nicht auf einer Karte, sondern in einer gesicherten IT-Umgebung eines qualifizierten Vertrauensdiensteanbieters aufbewahrt. Somit lässt sich die elektronische Unterschrift auch aus der Ferne auslösen, zum Beispiel mit mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones.

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Kann ich mit d.velop sign rechtskräftig digital signieren?

d.velop sign kooperiert mit dem Vertrauensdiensteanbieter der Bundesdruckerei. Die eIDAS-Anforderungen werden durch die Bundesdruckerei als Vertrauensdiensteanbieter erbracht und sichergestellt. Das haben die TÜV Informationstechnik GmbH in einem aufwendigen Prüfverfahren und die Bundesnetzagentur durch die Aufnahme der Bundesdruckerei in die nationale eIDAS-Vertrauensliste bestätigt. d.velop sign ermöglich die komfortable Nutzung dieser Dienste. Damit ist d.velop sign eine eIDAS-konforme, deutsche Fernsignaturlösung. Ob das Vertragsmanagement, die Vergabe von Krediten, die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen oder die Unterzeichnung wichtiger Krankenhausformulare: Mit der Fernsignaturlösung von d.velop sign können Sie Ihre papierbasierten Unterschriftsprozesse ab sofort durchgängig elektronisch abwickeln – und das einfach, komfortabel, rechtssicher und EU-weit. Der Einsatz von d.velop sign ermöglicht die Nutzung aller Signaturlevel von der einfachen über die fortgeschrittene bis hin zur qualifizierten elektronischen Fernsignatur. Letztere erfüllt das Schriftformerfordernis und ist in der Rechtswirkung der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt.

Was ist ein Vertrauensdiensteanbieter (VDA)?

Ein Vertrauensdienst ist laut eIDAS-Verordnung, Artikel 3 (16), ein elektronischer Dienst, der in der Regel gegen Entgelt erbracht wird und unter anderem Folgendes umfasst: Erstellung, Überprüfung und Validierung von elektronischen Signaturen, Siegeln oder Zeitstempeln, sowie die Überprüfung und Validierung von Zertifikaten für die Webseitenauthentifizierung. Ein qualifizierter Vertrauensdienst erfüllt die einschlägigen Anforderungen der eIDAS-Verordnung, Artikel 3 (17), und wird alle zwei Jahre in einem aufwändigen Verfahren von einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle überprüft. Das Ergebnis wird der zuständigen Aufsichtsbehörde (BNetzA oder BSI) mitgeteilt. Der Status als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter ist europaweit über eine Vertrauensliste und ein Gütesiegel nachprüfbar. Die deutsche Vertrauensliste ist auf der Webseite der Bundesnetzagentur abrufbar: www.nrca-ds.de. Die Bundesdruckerei (sign-me) ist ein qualifizierter Vertrauensdienstleister für Signatur, Siegel, Zeitstempel und Webseitenzertifikate.

Wie lange ist das erworbene Zertifikat der Bundesdruckerei (sign-me) gültig?

Alle Kurzzeitzertifikate (bei VideoIdent für die qualifizierte Signatur) haben eine Gültigkeit von 24 Stunden und werden bei jeder Signatur neu ausgestellt. Alle anderen Zertifikate haben eine Laufzeit von 2 Jahren. Sie erhalten rechtzeitig eine Information zum Ablauftermin, damit Sie sich kostenlos neue Zertifikate ausstellen lassen können.

Was bedeuted Schrifformerfordernis?

In der Regel bedürfen Verträge und Willenserklärungen keiner besonderen Form. Insbesondere müssen Verträge grundsätzlich nicht schriftlich geschlossen werden. Auch ein Handschlag ist ausreichend, um ein wirksames Vertragsverhältnis zu begründen. Gleichwohl bietet es sich aus Gründen der Beweissicherung und der Dokumentation an, Verträge in Schriftform abzuschließen.

Oftmals werden zudem Vereinbarungen getroffen, wonach bestimmte Erklärungen oder Mitteilung der Schriftform unterliegen und für einige bestimmte Vertragsformen oder Willenserklärungen ist dies sogar gesetzlich vorgeschrieben. Dies dient vor allem der Dokumentation und Nachweisbarkeit mit Blick auf etwaige spätere Rechtsstreitigkeiten.

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Wie unterzeichne ich die Vollständigkeitserklärung nach VerpackG als Prüfer für meine Mandanten rechtsgültig?

  1. Die Sachverständigen müssen sich vor der Prüfung der Vollständigkeitserklärung Ihres Mandanten im Verpackungsregister LUCID, aus technischen Gründen, einzeln registrieren, eine Registrierung von Sachverständigenorganisationen ist nicht möglich. Die grundsätzlichen Anforderungen für die Registrierung ergeben sich aus § 27 VerpackG. Neben den Stammdaten, die für die Registrierung notwendig sind, ist ein geeigneter Nachweis über die Berufsberechtigung erforderlich. Dieser ist bei der Registrierung hochzuladen. Es reicht nicht aus, eine Berechtigung für eine Prüfergesellschaft hochzuladen, es ist ein Nachweis bezogen auf den konkreten Prüfer erforderlich. Wenn die Daten und der Nachweis von der Zentralen Stelle Verpackungsregister geprüft wurden, wird die Registrierung freigegeben. Dies kann einige wenige Werktage in Anspruch nehmen.
  2. Die Vollständigkeitserklärungen Ihres Mandanten ist dann im PDF-Format mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen (Signaturformat PAdES / PDF embedded). Stichtag für die Hinterlegung ist jährlich der 15. Mai.

Kann d.velop sign auch weltweit genutzt werden?

Angehörige nahezu aller größeren (Industrie-)Nationen können sich bei d.velop sign registrieren. Sofern auf den Ausweisdokumenten der Nationen (Personalausweis bzw. Reisepass) keine Adressinformationen verfügbar sind, muss bei der Identifizierung der Person zusätzlich ein Adressnachweis vorgelegt werden. Folgende Informationen werden für den weltweiten Einsatz benötigt:


Gültiges Ausweisdokument:

EU-Personalausweis oder EU-Reisepass +  Reisepass aus USA, Schweiz & Kanada  (ohne Aufenthaltstitel). Bei allen anderen Nicht EU-Reisepässen muss der Aufenthaltstitel mit vorgezeigt und abfotografiert werden.


  • EU & USA, Schweiz + KANADA (= Reisepass + s.u.) zugelassene Adressnachweise:    
    • Meldebescheinigung (max. 3 Monate alt)
    • Strom-/Gas-/Wasser-/Telefon-/  Handyrechnung (PDF-Datei)
    • KFZ-Zulassungsbescheinigung (Teil 1 oder 2)   
  • Kunden aus allen anderen Ländern müssen weiterhin eine Meldebescheinigung (max. 3 Monate alt), Rückseite PA oder Aufenthaltstitel vorlegen.


Sie haben Rückfragen zu bestimmten Nationen? Stellen Sie gerne Ihre Frage an sign@d-velop.de.

d.velop sign entspricht den detaillierten Richtlinien der eIDAS-Verordnung. Die eIDAS-Verordnung wurde auf Basis der weltweit bestehenden Standards für digitale Signaturen konzipier. Die Anerkennung der Signatur basiert dabei auf nationalem Länderrecht. Für eine Absicherung empfehlen wir die Lösung über die IHK im entsprechenden Land für den Einsatz prüfen zu lassen, oder sich die Anerkennung der Signatur bei Kunden und Lieferanten einmalig über eine Bestätigung (Formblatt) einzuholen. Sollte es besondere nationale Anforderungen von Ländern außerhalb der EU geben, die nicht durch die Vertrauensdienste nach eIDAS abgedeckt werden, besteht die Möglichkeit weitere Vertrauensdiensteanbieter in diesen Ländern anzubinden, z.B. die Swisscom in der Schweiz.

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Können auch Personen mit einem Reiseausweis für Flüchtlinge (eAT - elektronischer Aufenthaltstitel) d.velop sign nutzen?

Ja. Personen im Besitz eines eAT (elektronischer Aufenthaltstitel) können d.velop sign nutzen, Die Identifizierung erfolgt analog, wie mit dem nPA (siehe Supportbereich: Wie registriere/identifiziere ich mich?).

Erfüllt d.velop sign auch die Anforderungen der Food & Drug Administration (FDA), im konkreten die Anforderungen des Titel 21 CFR Teil 11?

d.velop sign ist FDA - Titel 21 CFR Teil 11 konform, da bereits eine einfache elektronische Signatur der Bundesdruckerei mehr Anforderungen erfordert, als die der FDA Norm.

Konkret erfüllen wir folgende Anforderungen:

  • Bei der Signierung von Dokumenten/Prozessen müssen Name, Datum und Bedeutung der Signatur fest mit dem Dokument/Ereignis verbunden werden. 
  • Die Signatur muss mit dem Dokument angezeigt und/oder ausgedruckt werden.
  • Die Signatur muss fest mit dem Dokument verbunden sein und darf nicht für andere Dokumente kopiert oder aus dem Dokument entfernt werden.
  • Eindeutige Zuordnung zu einer Person ist gegeben (auch bei Namensänderungen und über das Ausscheiden hinaus).
  • Identität der Person muss verifiziert werden.
  • Anwender bestätigt, dass er den Einsatz als rechtlich bindend akzeptiert.


Wichtig ist überdies zu beachten, dass eine sichtbare Signatur erfolgt und das vorab zur Auslösung der Signatur, immer Benutzername und Passwort abgefragt wird.
Sofern Sie FDA compliant elektronisch unterschreiben wollen empfehlen wir Ihnen mit einem Signatur Stempel zu signieren, da dieser bei Bedarf auch seine Gültigkeit behält, wenn er in ausgedruckter Form vorliegt.

Fragen zur Identifizierung, den Zertifikaten und dem Signaturlevel

In welchen Anwendungsfällen und warum muss ich mich per VideoIdent oder einem anderen Verfahren identifizieren lassen?

Möchten Sie ein Dokument mit einer fortgeschrittenen Signatur oder einer qualifizierten Signatur unterschreiben, so werden Sie einmalig bei der Erstnutzung aufgefordert, sich mit dem Bundesdruckereidienst „sign-me“ zu identifizieren. Dies erfolgt, damit belegt werden kann, dass die digitale Unterschrift auch der unterschreibenden Person eindeutig zugeordnet werden kann.  Welche Verfahren Sie dazu nutzen können und wie diese ablaufen, erfahren Sie hier.

Bei der einfachen Signatur kann ihr Systemadministrator wählen, ob diese Signatur mit einem Swisscom Siegel oder einer Bundesdruckerei Signatur (sign-me) ausgeführt werden soll. Beide einfachen Signaturen schützen das signierte Dokument vor Veränderungen stellen die Unversehrtheit der Daten sicher. Die einfache Signatur mit der Swisscom kann dabei ohne eine vorherige Identifizierung und Registrierung ausgeführt werden.

Welche Identifizierungsmaßnahmen bietet d.velop sign an? Was benötige ich für welches Verfahren und wie lange dauert mich diese?

Schauen Sie hierzu gerne hier auf unsere Supportseite nach, dort werden alle drei Verfahren zur Identifizierung bei der Bundesdruckerei (sign-me) erklärt und die benötigten Voraussetzungen aufgelistet.

Welche Daten (Adresse, Mobilnummer und E-Mail) soll ich im Registrierungsprozess mit sign-me (Bundesdruckerei) benutzen?


Bitte nutzen Sie die Adresse Ihres Personalausweises für das Anmeldeformular bei sign-me (Bundesdruckerei).

Es empfiehlt sich überdies eine berufliche Mobilfunknummer sowie Emailadresse zu wählen.

Muss ich mich erneut bei sign-me (Bundesdruckerei) identifizieren, wenn ich z.B. durch Zurücksetzen des Passworts meine Identifizierung verloren habe?

Ja, aus Sicherheitsgründen müssen Sie sich erneut identifizieren. 

Welches Signaturlevel wird für welches Anwendungsszenario empfohlen?

Mit d.velop sign haben Sie die Möglichkeit einfach, fortgeschritten und qualifiziert zu unterschreiben. Für die Auswahl des richtigen Signaturlevels empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Juristen. Gerne können wir Ihnen aufzeigen, wie andere Kunden d.velop sign einsetzen. Als Softwarehersteller können wir Ihnen aber keine Beratung für die gesetzeskonforme Anwendung der Lösung geben. Gerne stellen wir Ihnen bei Bedarf Kontakt zu einem Spezialisten her.

Wo kann ich meine Zertifikate einsehen?

Ihre aktuellen Signaturzertifikate können Sie unter dem Menüpunkt Ihre Signaturzertifikate einsehen. Wenn Sie sich per VideoIdent identifiziert haben, kann es sein, dass Sie kein qualifiziertes Zertifikat sehen. In diesem Fall erzeugt die sign-me (Bundesdruckerei) ein Kurzzeitzertifikat bei der Signatur, das 24 Stunden gültig ist. 

Was bedeutet es, wenn meine Signaturlevel-Anzeige gelb oder rot leuchtet?

Die Anzeige der Signaturlevel zeigt Ihren aktuellen Stand der Zertifizierung an.

Ist die Anzeige „rot“, so müssen sie sich vor der Erstnutzung für die Signatur einmalig identifizieren.

Ist die Anzeige „gelb“ so können Sie die einfache Signatur nutzen, müssen sich aber für die Nutzung der fortgeschrittenen und qualifizierten Signatur identifizieren. Die einfache Signatur mit der Swisscom auch ohne Identifizierung möglich. 

Kann ich oder Dritte d.velop sign auch ohne Registrierung und Identifizierung für elektronische Signaturen nutzen?

Bei der einfachen Signatur mit der Swisscom müssen Sie sich nicht persönlich identifizieren, da es sich hierbei um die Bescheinigung durch eine juristische Person, und damit um ein Siegel handelt. Die Signatur schützt das signierte Dokument vor Veränderungen und stellt die Unversehrtheit der Daten sicher.  Ob dieses Signaturlevel für Sie ausreichend ist, obliegt der Prüfung durch einen Juristen. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf den Kontakt zu einem Spezialisten.

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Fragen zur Nutzung und Administration von d.velop sign

Wie funktioniert das Onboarding?

Nach der Buchung von d.velop sign erhalten die User eine automatische Email, um ihren d.velop sign cloud Account zu aktivieren. Ihr Administrator kann Ihnen zusätzlich eine Onboarding Email mit hilfreichen Tipps & Tricks zur Verfügung stellen. Die Software ist selbsterklärend und einfach zu bedienen. Schauen Sie hierzu gerne hier auf unsere Supportseite, dort werden alle einzelnen Schritte erklärt und es stehen Videos zur Erklärung bereit. Bei Bedarf können wir Sie beim Onboarding unterstützen. Melden Sie sich bei Interesse unter sign@d-velop.de.

Kann ich d.velop sign auch integriert nutzen?

Die Anwendung d.velop sign verfügt über eine offene Restschnittstelle (API) und lässt sich nahtlos in jedes beliebige Zielsystem integrieren. Standardschnittstellen sind aktuell für das d.3one System und SharePoint verfügbar. Eine Outlook-Schnittstelle befindet sich aktuell in der Umsetzung.

Welchen Browser kann ich zum Signieren mit d.velop sign verwenden?

Folgende Browser werden von uns aktuell unterstützt:

  • Internet Explorer 11, Chrome und Firefox auf Microsoft Windows
  • Chrome auf Android ab Android Version 5.0
  • Safari auf iOS (iPhone/iPad)
  • Safari auf MacOS

Wir empfehlen Ihnen jedoch für das beste Nutzererleben die Verwendung von Chrome.

Welche Dateiformate kann ich mit d.velop sign signieren?

Derzeit können Sie PDF-Dokumente und XML-Dokumente mit d.velop sign signieren.

Warum ist mein Dokument für weitere Unterzeichner gesperrt? 

Befindet sich das Dokument bereits im Signiervorgang, so ist es währenddessen für andere Unterzeichner gesperrt. Wichtig ist, den Vorgang mit dem Verlassen Knopf zu beenden. Anschließend kann ein anderer Unterzeichner das Dokument signieren. Sofern der Vorgang nicht mit Verlassen beendet wird, ist das Dokument 20 min gesperrt. 

In welchem Format muss ich mein Signaturbild hochladen? 

Folgende Formate werden von d.velop sign unterstützt: JPG, JPEG, PNG. 

Wollen Sie ihr Signaturbild hochladen und benötigen Hilfe? Lesen Sie hier mehr

Wie kann ich d.velop sign auf Englisch umstellen?

Die Anwendung d.velop sign ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Die Sprache richtet sich nach der Spracheinstellung in Ihrem Browser. Sie können die Sprache in den Browsereinstellungen beliebig ändern.

Wie bezahle ich bei d.velop sign?

Die Kosten für die Signaturen und Identifizierungen werden zentral über d.velop sign an Ihr Unternehmen in Rechnung gestellt. Sofern Sie eine Signatur von einer dritten Person (kein d.velop sign User) anfordern, wird auch diese Signatur von dem in auftraggebenden Unternehmen getragen. Bei den Kosten für die Identifizierung können Sie wählen, ob Ihr Unternehmen diese Kosten für die externe Partei zahlen möchte. Alternativ kann die Person die Identifizierung direkt bei der BDR vornehmen.

Welche Funktionen hat ein Named User bei d.velop sign?

Ein Named User ist ein User, der aktiv Zugang zur d.velop sign Applikation hat. Ein externer Empfänger eines Dokumentes aus d.velop sign heraus wird somit nicht als User gezählt.

Können Nutzer unterschiedliche Berechtigungsstufen haben?

Es gibt zwei unterschiedliche Berechtigungsstufen: User und Administrator. Ein User ist der Endanwender der Lösung. Als Admin verfügen Sie über zusätzliche Administrations- und Verwaltungsmöglichkeiten, die Sie hier nachlesen können.

Informationen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), Leistungsbeschreibungen und ALS 

Hier finden Sie die Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Produkt d.velop sign 

Download AGB hier 


Hier finden Sie die d.velop sign Leistungsbeschreibung 

Download Leistungsbeschreibung hier


Hier finden Sie die d.velop sign SLA

Download SLA hier